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Wellen im Hafenbecken

Warum eigentlich tsu-nami.de?

Das Wort Tsunami (Tsu-nami) kommt aus dem japanischen und bedeutet sinngemäß „Hafenwelle“ oder „Welle im Hafen“. Es handelt sich bei diesem Naturphänomen um eine sogenannte Erdbebenwoge, die sich über sehr große Entfernungen ausbreiten kann und sich an flacher Küste zu einer hohen Flutwelle auftürmen kann, die Wasser bis weit ins Landesinnere tragen kann. Auslösend dafür ist ein unterseeisches Erdbeben.

Soweit die Wikipedia zu diesem Thema. Wie zur Hölle kommt man nun darauf, eine Website unter dieser Domain zu veröffentlichen? Tsunamis sind doch schrecklich, meist müssen viele Menschen – insbesondere in ärmeren Regionen der Welt – in Folge dieser Wellen sterben oder verlieren Heim und Habe an die zerstörerischen Wassermassen. Tatsächlich sind diese humanitären Katastrophen nicht zu verharmlosen und Tsunamis, wie sie in Folge von Erdbeben z. B. 2004 im indischen Ozean entstanden sind lösten furchtbares Leid für die an den betroffenen Küsten lebenden Menschen und deren Angehörige aus. Ich möchte hier deutlich betonen, dass es bei der Wahl dieses Namens nicht darum geht, die Wirkung oder Folgen katastrophaler Seebeben zu verharmlosen oder kleinzureden.

tsu-nami.de ist bereits seit sehr langer Zeit – ca. 17 Jahren – in meinem Besitz und hat immer wieder für verschiedene Projekte als vorübergehender „Aufenthaltsort“ gedient. Anfangs war dort die gleichnamige Werbeagentur beheimatet, die ich gemeinsam mit einer Partnerin geführt habe. Nach Aufteilung und Trennung des Geschäfts lag die Domain für längere Zeit brach und war vor allem die Heimat von mehren E-Mail-Accounts und kleineren Blogprojekten. Kurz und klar: Ich war einfach zu behäbig, die Domain zu kündigen.

Inzwischen finde ich, passt sie vielleicht ganz gut zu einem kleinen Blog, der vor allem ethische, gesellschaftliche, soziale und auch politische Themen behandeln soll. In unseren Hafen – Die sogenannte westliche Welt – schwappen große Wellen: Terroranschläge, Dieselskandale, Digitalisierung, Pflegenotstand, Überwachungsstaat, Rechtspopulismus, Flüchtlingskrisen und mehr waren wichtige Themen der letzten Jahre. Wie geht man also mit steigender Komplexität um? Nicht alle Antworten dazu sind besonders gut, und gewaltsames „Herunterbrechen“ nicht immer hilfreich. Ich werde versuchen, mich analytisch, reflektiert und wissenschaftlich anzunähern. Was vermutlich nicht immer klappen wird.

Wie bereits oben angesprochen, bin ich ein behäbiger Mensch, daher wird dieser Blog eher unregelmäßig beschrieben werden. Dafür werde ich mir Mühe geben, das Ganze Geschreibsel mit Hand und Fuß zu versehen.

Kurzgefasst – über mich

Curriculum Vitae im Kleinen.

Im Jahrbuch hieß es einst die ideale berufliche Tätigkeit für mich wäre die des Heiratsschwindlers. Leider hat es dafür nicht ganz gereicht. Schon in der Jugend von Computern fasziniert, verbrachte ich viele Stunden mit dem C64, später einem 486er, verschiedenen Pentiums und hatte meinen ersten „richtigen“ Job als 3d Artist bei einem großen deutschen Gamedeveloper. Irgendwann machte ich eine Ausbildung zum Mediengestalter, kollidierte das erste Mal mit diesen seltsamen Applegeräten und machte freiberuflich in Werbegrafik für Print und Web – eine gewisse Zeit auch im Duett. Irgendwann entdeckte ich mein Interesse für Programmiertechniken, beäugte c, c++ und Java, blieb aber dann bei den eher nicht so hohen Sprachen, Javascript und php, hängen.

Irgendwann in der Mitte der 2000er Jahre erwarb ich dann ein Diplom in Sozialer Arbeit, dass ich dann später mit einem Master in Ethik erweiterte. Eigentlich hatte ich einmal Ideen einer medienpädagogischen Selbstausrichtung, bin nun aber in einer eher beratenden und begutachtenden Stellung „hängengeblieben“, womit ich tatsächlich auch recht zufrieden bin. Warum man soziale Arbeit und Ethik studieren muss, wenn man doch als „Medienmensch“ soviel Geld verdienen könnte? Ja, das ist tatsächlich für viele mit diesem spezifisch verengten Denkhorizont kaum fassbar…

Darüberhinaus laufe ich viel, schnell und weit und fahre ebenso gerne Rad (MTB – CC und Enduro) und bin Vater zweier Kinder und – völlig spießig – glücklich verheiratet.

Die Hochglanzseite

Ajax und Responsive Design

Das Theme für trägt den Namen „Hochglanz“, weil es ursrpünglich für ein Onlineshop-Projekt mit selbigem Namen gedacht war. Es ist „from the scratch“ gebaut und nutzt vor allem asynchrone Ladetechniken, um Contentelemente zu aktualisieren. Das Grundgerüst stellt die minimalistische Boilerplate Skeleton, auf die mein Design aufbaut. Bei der Gestaltung war mir wichtig, dass alles ohne viel sonstigen Schnickschnack läuft und möglichst viel „nacktes“ WordPress nutzt und auf der Basisfunktionalität aufbaut, z. B. was die Suchfunktion oder die Bildergalerie angeht.

Datenschutz und Tracking

Der Gedanke der Sparsamkeit findet sich auch bei der Datenerhebung: Auf diesen Seiten findet sich kein EU Cookie-Consent oder ähnliches – warum? Weil hier nichts getrackt wird. Außer bei den Nutzern, die Kommentare erstellen (WordPress Standard). Außerdem wird das Shariff-Plugin verwendet, um Tracking von Seiten der Sozialen Netzwerke zu verhindern.

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