Februar 2018
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Es geht aufwärts? „Konzertierte Aktion Pflege“ und mehr…

Noch steht keine neue Regierung und die Wirren in den Reihen der Führung der SPD lassen momentan nichts allzu Gutes erahnen. Vielleicht scheitert auch eine Weiterführung der Großen Koalition mit CDU/CSU nun doch noch und es gibt am Ende eine Minderheitsregierung? Wie es auch immer ausgehen mag: Die Ideen zur Verbesserung der Pflege, wie sie der Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen SPD und Union darlegt, sind es wert, genauer betrachtet zu werden. Könnten diese wirksam werden und vor allem: Reichen diese auch für eine sichere Pflege in der Zukunft und packen die Probleme der Pflege an ihren Wurzeln?

Wenn es denn eine Fortsetzung der großen Koalition geben wird, so steht schon jetzt fest, dass die Koalitionäre womöglich Großtaten vorhaben, was den Bereich der Pflege angeht. Der Entwurf des Koalitionsvertrags stellt wörtlich fest: „Eine gute und verlässliche Pflege ist für immer mehr Betroffene und ihre Angehörigen von zentraler Bedeutung. (pdf)“ Da mag man nun tatsächlich nicken – mit dieser Aussage haben sie recht, die angehenden Koalitionäre. Kaum war der Entwurf des Vertrages an die Öffentlichkeit gelangt, so hat man sich recht schnell auf die darin genannte Zahl – 8000 – eingeschossen, die für die Anzahl der Fachkraftstellen in der Pflege steht, die eine große Koalition in einem „Sofortprogramm“ schaffen will: „Warum 8000 neue Stellen in der Pflege zu wenig sind“ titelt die Augsburger Allgemeine, „Die angekündigten 8000 neuen Stellen in der Pflege dürften nur ein Einstieg sein. Mittelfristig würden rund 100.000 zusätzliche Pflegekräfte gebraucht,“ schreibt der Tagesspiegel und zitiert den Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, Ulrich Schneider, phrasenhaft und unsäglich: „Eine menschenwürdige Pflege für alle ist nicht zum Nulltarif zu haben.“ Als ob das etwas Neues wäre. Es ist zu vermuten, dass das inzwischen auch bis zu den zuständigen Politikern durchgedrungen ist. (mehr …)

Blog auf SSL umgestellt!

Heureka! nach ein wenig zusätzlichem Schleifen insbesondere am Javascript dieser Seite funktioniert dieser Blog nun auch mit dem neuen SSL-Zertifikat.

Neu im Februar eingeführt, und schon sorgt es für Probleme: Das SSL-Zertifikat. Wie sich dann schnell herausgestellt hat, lag es nicht am Zertifikat, sondern an einem recht schnöden Fehler in meinem Javascript. (mehr …)

Bedingungsloses Grundeinkommen – die Faulen belohnen?

Mit zunehmender Veränderung der Arbeitswelt kommt das Modell eines Grundeinkommens für alle, wie es bereits seit einigen Jahren mehr oder weniger öffentlichkeitswirksam diskutiert wird, wird das Thema auch inzwischen immer wieder von Wirtschaftskapitänen geführt: Oft als Möglichkeit, die Folgen von Umwälzungen insbesondere in der Produktion abzumildern. Auf der anderen Seite stehen Skeptiker, die oft getreu dem antiken Motto des Proletariats „Arbeit muss sich lohnen!“ ein bedingungsloses Grundeinkommen ablehnen. Die Begriffe von Arbeit und Sozialleistung werden sich ändern müssen.

Vom Arbeiten und Tätigsein

Als ich in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts aufwuchs, gab es große Visionen von der Zukunft: Mit bunten Zeichnungen bebilderte Bücher malten ein Leben aus, in dem fortschrittliche Automatisierung und Digitalisierung uns viel Arbeit abnehmen und der Mensch sinnvollen, befriedigenden Tätigkeiten nachgeht. Die Zukunft würde golden sein – mit weniger Arbeit und einem Wohlstand, der durch Maschinen gesichert würde. In der Rückschau scheinen diese Visionen jedoch auf ganz besonders drastische Art daneben gegangen zu sein. (mehr …)